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Scheckübergabe an das Nachwuchs-Literatur-Zentrum "Ich schreibe" Senftenberg

Was machen Abgeordnete der Linksfraktion im Sommer?

Grünes Klassenzimmer in Missen
Im Gespräch mit der Hortleiterin Frau Gubatz und dem Bürgermeister Bengt Kanzler

Unterwegs sein in der Region - zuhören, fragen, reden!

(Teil 1)

Das Nachwuchs-Literatur-Zentrum "Ich schreibe!" Senftenberg, der Hort der Lindengrundschule in Missen und der Hort in Calau- im Schulzentrum-

Das Nachwuchs-Literatur-Zentrum "Ich schreibe!" - ein Zentrum für Literatur, Kunst, Geschichte und Bildung, eine Begegnungsstätte und Galerie- im Ländlichen- in der Gartenstadt Marga in Senftenberg mit engagierten Künstler*innen Dort wird unter anderem, mit vielfältigen Aktionen und ehrenamtlichem Engagement des Vereins, die Lust der Kinder auf das Schreiben geweckt und gefördert, Ausstellungen organisiert, mit Schulen zusammen gearbeitet- kulturelle Bildung ermöglicht.  Wolfgang Wache, Leiter des Vereins machte deutlich, dass dies nicht hauptsächlich über Projektförderung möglich ist. Wenn wir junge Künstler*innen im Ländlichen halten wollen, brauchen wir dringend eine ordentliche Grundfinanzierung. Fachkräfte im Kulturbereich müssen angemessen entlohnt werden. Nur so kann man die vielen Ideen, die konzeptionell sowieso schon vorliegen, auch verwirklichen. Die Defizite in der künstlerischen Bildung sind durch die Corona Pandemie nur deutlicher geworden. Meine Spende von 500 Euro wurde gern angenommen, ist aber  leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein!


Der Hort der Lindengrundschule in Missen- zum Gespräch mit der Hortleiterin Frau Gubatz und dem Bürgermeister von Vetschau Bengt Kanzler

Die Lindengrundschule- ist eine  kleine Schule im Ländlichen, wo Lehrkräfte und Horterzieher*innen eng zusammen arbeiten, alle Kinder besuchen den Hort. Man fühlt sich sofort wohl, die Kinder stehen im Mittelpunkt, tolle Lernbedingungen, ein liebevoll gestalteter Außenbereich lädt zum Spielen ein- ein grünes Klassenzimmer- das neuste Projekt des Hausmeisters- gemeinsam mit den Eltern gebaut.

Und wie war es mit Corona? Der Bürgermeister kritisiert die zweideutigen und viel zu kurzfristigen Verordnungen des Ministeriums, die Hortleiterin spricht vom großen Engagement der Kolleg*innen und der Verunsicherung der Kinder und Eltern. Alles wurde möglich gemacht, sie haben Hand in Hand und viel gearbeitet, um den Kindern gerecht zu werden. Viel zu spät kam der Hygieneplan des Ministeriums. Aber- wir lieben unseren Beruf, es gibt keinen besseren. Sogar zwei Referendarinnen werden in den Ferien im Hort aushelfen, gefördert durch die Landesregierung, damit die Kinder ihre Fahrradprüfung ablegen können.

Und was wünschen sie sich? Frau Gubatz ist glücklich, ich liebe meinen Beruf, es gibt keinen besseren. Aber angerechnete bzw. bezahlte Stunden der Vorbereitung für ihre Arbeit mit den Kindern, das wäre gut. Wir machen unsere Vor-und Nachbereitung, unsere Berichte nach der Arbeit- zu Hause. Ihre Hoffnung darauf scheint gering.

Das ist eine Aufgabe für die Kita Novelle- ein Bildungsschlüssel, so, wie ihn auch der LandesElternKitabeirat fordert. Dafür werden wir als Linke kämpfen!


Der Hort in Calau- im Schulzentrum- im Gespräch mit der Hortleiterin Frau Pietzig, die sagt: " Wir haben es gemeinsam gut gepackt." Sie spricht von Eltern, die hilflos vor der Tür standen und keine Betreuung für ihre Kinder hatten. Sie musste ablehnen, das war schwer- besonders für die Eltern und auch für die Kinder. Personalprobleme hatten wir nicht, fast alle Erzieher*innen konnten arbeiten. Lehrkräfte haben am Vormittag die Notbetreuung mit unterstützt und mit den Kindern gelernt. Es war gut, dass die Kolleg*innen weiter bezahlt wurden, auch wenn sie zeitweise zu Hause bleiben mussten. Dafür ist sie dankbar.

Und- was wünschen Sie sich? Wir sind zufrieden. Wir haben hier gute Bedingungen und fühlen uns wohl, die Kinder fühlen sich wohl.

Nun, allgemeine Zufriedenheit im Ländlichen. Erzieher*innen waren schon immer bescheiden!